2. RED BULL CAISSES A SAVON
Heute Morgen war ich in Lausanne beim Seifenkistenrennen von Red Bull.
Ein grosses Kompliment an das “Beau Rivage” Hotel in Lausanne für den tollen Empfang und der einzigartigen Kulisse.

Die glücklichen Gewinner: Team Redschrumpfbull
Funken sprühten am Formel-1-Seifenkistenspektakel
50 Formel-1-Aspiranten haben sich am Sonntag, 4. September auf der 500 Meter langen Rennstrecke in Lausanne-Ouchy mächtig in die Kurven gelegt. Bei idealem Rennwetter fieberten rund 20’000 begeisterte Zuschauer am Seifenkistenspektakel mit.
Technisch sehr aufwendige wie fantasievolle Seifenkisten standen morgens um 7 Uhr in der Boxenstrasse bereit. Kreative Kisten mit kreativen Namen: vom „rasenden Humpen“, grasgrün hüpfenden „Turbofrosch“ bis hin zum flitzenden Rasenmäher. Der Fantasie der Seifenkistenkonstrukteure waren keine Grenzen gesetzt. Eines stand bereits in der Früh fest: Die Rennteams haben in der monatelangen Bauphase wahre schöpferische Höhenflüge durchlebt. Jetzt fieberten sie dem Startschuss entgegen.
Schanzen und Steilwandkurven
Die 50 Piloten zeigten wahrhaftig Courage. Sie liessen die Funken auf der 500 Meter langen Rennpiste mit durchschnittlich 10 Prozent Gefälle sprühen. Mit Bravour meisterten sie die eingebauten Schikanen – ernteten dafür Punkte und Applaus. Die 20’000 begeisterten Zuschauer ermunterten aber auch Crashfahrer weiterzukämpfen und feuerten Piloten an, bei denen Antrieb und Grip dann und wann zu wünschen übrig liessen. Das Highlight der Rennsaison 2005 in Lausanne-Ouchy moderierten die beiden Lokalmatadoren Patrick Matthey und Ivan Frésard.
Keine einfache Aufgabe
Sogar die sportliche Jury kam bei solchem Spektakel und derart fantasievollen Boliden ins Schwitzen! Die Noten für die Kreativität der Seifenkisten sowie den Actiongehalt in den Schikanen vergaben Promis wie Tom Lüthi (WM-Leader in der 125er-Klasse), Jakob Hlasek (Schweizer Tennislegende), Géraldine Fasnacht und Gilles Jaquet (Extremsnowboarder), Natacha Gachnang (Profirennfahrerin), Dano Halsall (Schwimmass), Jean Troillet (Spitzenbergsteiger), Silvio Giobellina (Bobweltmeister), Pascal Richard (Radsport-Olympiasieger) und Céline Nussbaumer (Ex-Miss Romandie). Die Geschwindigkeit wurde elektronisch gemessen und rundete die Gesamtwertung ab.
Flecken und Schürfwunden für abenteuerliche Preise
„Stimmung, Spirit und Spannung pur! Unsere einzige Sorge war, die 220 Stunden Tüftelarbeit in die Strohballen zu setzen“, sagte der überglückliche Schlumpf-Chef Dominique Favre, der am Steuer des Siegerboliden sass. Ihm und seinem Team Redschtrumpfbull aus La Croix-sur-Lutry winkt jetzt ein persönliches Fahrtraining im Formel-1-Renault-Einsitzerrennwagen auf einer Originalrennstrecke in Südfrankreich. In die Fussstapfen von James Dean tritt das Rennteam Les fondus de la fondue aus Lausanne: Ein ganzes Wochenende steht dem Team ein Porsche 356 Speedster zur Verfügung. Die Drittplatzierten, das Team Les fous du volant aus Epalinges (VD), können sich auf eine abenteuerliche Quadfahrt über Stock und Stein mit dem sechsfachen Seitenwagenweltmeister Kurt Waltisperg freuen.
Nähere Informationen: www.redbullcas.ch
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