Aldi Schweiz: Gewerkschaften machen mobil
Genau so hatte ich mir das gedacht.
Aldi will die Schweiz erobern – doch der Discounter wird alles andere als herzlich empfangen. Schweizer Lebensmittelketten wehrten sich bis zuletzt gegen den deutschen Billig-Konkurrenten. Pünktlich zur Eröffnung der ersten Filialen stehen jetzt auch noch die Gewerkschaften auf dem Plan. Dies meldet Spiegel online. Der Aldi-Lohn von 3696 Franken (2387 Euro) für eine Vollzeitstelle sei eine Mogelpackung, kritisierte die Gewerkschaft Unia. Die Beschäftigten müssten 42 Stunden pro Woche und damit eine mehr als bei den Schweizer Handelsunternehmen Migros und Coop arbeiten. Außer der Filialleitung sei das Personal außerdem in der Regel nur mit einem 50-Prozent-Pensum angestellt. Mit der Teilzeitarbeit wolle die Supermarktkette die Arbeitgeber-Beiträge für die Pensionskasse umgehen. So spare Aldi Suisse bei den Löhnen mehr als 10 Prozent ein.


